In seinem letzten Stück (1611) variiert William Shakespeare auf fast überirdisch schöne Weise die Frage, ob Liebe und Kunst ein Gegengewicht zu einer vom unbedingten Willen zur Macht getriebenen Spirale der Gewalt bilden können.

“Es ist ein wahres Meisterwerk, was das für die Inszenierung verantwortliche Trio auf die Bühne gebracht hat. Susanne Hocke besticht als Miranda, Trinculo und Stephano, Jürgen Larys glänzt als viehischer Sklave Caliban wie auch als sensibler Ferdinand. Und Klaus Engeroff spielt den Prospero so, als hätte ihm Shakespeare diese Rolle auf den Leib geschrieben.”

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