Dies ist Heinrich von Kleists zauberhaftes, rätselhaftes, historisches Ritterschauspiel mit glücklichem Ausgang. Gegen alle Vernunft liebt Käthchen den Grafen Wetter vom Strahl und lässt sich davon weder durch väterliche Strenge noch durch ihre Konkurrentin Kundigunde von Thurneck noch durch scheinbar gegen sie arbeitende Vorzeichen abbringen. Ihre Herzensgewissheit siegt über alle Versuche von Täuschung und Selbstbetrug. Bis das geschieht, haben Menschen sonderbare nächtliche Reisen unternommen, ist ein Bild aus einem brennenden Schloss gerettet worden, sind Pferde gestürzt, haben Unwetter sich ergossen… Ein poetisches Gegengewicht zu unserem Zeitalter der Rationalität von Heinrich von Kleist, der seinem Leben am Kleinen Wannsee in Berlin ein Ende setzte, und der doch so grenzenlos bildkräftig, wundervoll und ganz und gar nicht pessimistisch schreiben konnte.

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