Eine Verführung

Mephisto-Performance im Stil der 1920er Jahre

Der Teufel – oder ist es eine „sie“? – hatte die Verführung immer schon auf seiner Seite. Während der Pfad der Tugend als steinig beschrieben wird, winken dem, der seine Seele verkauft, Reichtum, erotische Erfüllung und Macht. Die Performance zeigt in stetem Verweis auf Goethes unsterblichen Klassiker „Faust“ Aufstieg, politische Verführbarkeit, Ruhm und Fall eine zunächst armen Musikers. Sie spannt einen Bogen von den Schützengräben des 1. Weltkrieges über die Verwerfungen der Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg bis zu den 1950-er Jahren im geteilten Deutschland. Im Zentrum aber steht Mephisto, ohnehin der heimliche Star jeder „Faust“-Aufführung, und sein Weg vom mythologischen Sturz aus dem Himmel bis in unsere ungewisse Zukunft. Mit Live-Musik, Gesang, etwas Tanz und viel Flair der „Goldenen 1920-er Jahre“.

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Faust-Archiv Knittlingen und „Auerbachs Keller Leipzig“.

 

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